Große Medaillenausbeute bei den Westfälischen Meisterschaften der Masters

[MH, 24.01.2026] Mit drei Gold-, acht Silber- und einer Bronzemedaille kehrten unsere Aktiven von den Westfälischen Hallenmeisterschaften der Masters aus Dortmund zurück. Hinzu kamen noch zwei gute fünfte Plätze.
Besonders hervorzuheben war dabei das Programm, dass sich Alexandra Schoppe-Schmidt (AK W45) zugemutet hatte. Zunächst sprintete sie über 60 m zu einer Silbermedaille in der Zeit von 8,98 Sekunden. Damit war Alex zeitgleich mit der Siegerin. Über den Sieg entschieden letztlich 6 Tausendstel. Wie knapp kann man Zweite werden. Angemerkt sei noch, dass ihr letzter Sprint mehr als 20 Jahre zurückliegt. Trainiert wird es auch nicht. Nur gut eine halbe Stunde nach dem Sprint stand Alex an der Startlinie für die 800 m. Sie lief vier gleichmäßige Runde und finishte als Vizemeisterin nach 2:38,86. Trotz des ganzen Laktats sprintete Alex noch die 200 m, die sie in 29,76 für sich entscheiden konnte und sich damit den Titel sicherte. Ihr beiden Sprintresultate stellen zugleich neue Vereinsrekorde in ihrer Altersklasse dar.
Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Resultat von vor zwei Wochen bei den Kreismeisterschaften in Münster lieferte Michael Holtkötter im Rennen über 800 m in der AK M70 ab. Er verbesserte seine Zeit um etwas mehr als 4 Sekunden auf 2:47,92, was ihm den Titel in seiner AK bescherte.
Für den dritten Titel sorgte Dagmar Deuber (AK W50), die seit dem 1. Januar für unseren Verein startet, über 3.000 m. Sie sagte nach ihrem Lauf: „Da mir der W-50-Titel als einzige Starterin ziemlich sicher war, konnte ich ein bisschen was riskieren und habe den ersten Kilometer versucht am Feld der jüngeren Läuferinnen dranzubleiben, aber das war zu schnell. Dafür musste ich den zweiten Kilometer gegen die Gedanken ans Aufgeben kämpfen, der Titel war also härter erkämpft als gedacht.“
Arne Fischer (M55) und Antonio Henrique (M65) sorgten für zwei Silbermedaille über 800 m. Arne lief eine sehr gute Zeit von 2:30,71, war im ersten Moment nicht ganz mit sich zufrieden, hatte aber eigentlich keinen Grund dafür. Antonio spannte sich 750 m vor das Feld der M65er. Dann kam, was in solchen Momenten immer wieder mal passiert, ein Konkurrent trat aus seinem Schatten und überspurtete Antonio, für den es in 2:52,01 zu Silber reichte. Klaus Brinker (M50) hatte sich vorgenommen, 36er Runden zu laufen, was auf eine Endzeit von 2:24 rausgelaufen wäre. Das klappte ziemlich gut und er kam nach 2:25,50 als fünfter seine Altersklasse ins Ziel.
Thomas Falkenkötter (M55), der ebenfalls seit dem 1. Januar für uns an den Start geht, freute sich über zwei Silbermedaillen über 60 m in 8,50 (neuer Vereinsrekord) und über 200 m in 28,60. Zwei Silbermedaillen gingen auch auf das Konto von Torolv Prokosch (M75). Die 60 m sprintete er in 10,99 und die 200 m in 40,36. Karl-Heinz Prieß (M70) vervollständigte die Medaillensammlung des Vereins mit einer Bronzemedaille über 200 m in der Zeit von 33,95. Über 60 m hatte er in 10,29 den fünften Platz belegt.
















