Jana Kappenberg gewinnt den Bonn Marathon – Leipzig Marathon und noch mehr

[AR] Jana Kappenberg vom ProTeam gewann den Post MarathonBonn. Sie lief erneut eine neue persönliche Bestzeit und unterbot ihre bisherige Zeit des Münster-Marathon 2025 gleich um 1:23 Minuten auf 2:45:03. Dies war für die die 47-Jährige bereits die dritte neue Bestzeit in diesem Jahr, nachdem sie sich über 10 und 15 km verbessern konnte. Auf dem Weg zur Siegerehrung sprudelte die ganze Freude aus ihr heraus: „Ich bin total happy, erste Frau mit Bestzeit. Es war eine tolle Stimmung an der Strecke. Der Jubel des Publikums als erste Frau hat mich getragen. Das Wetter hatte alles im Angebot: Sonne, auch mal Regen und etwas Gegenwind.“
Mit dieser Leistung führt sie die Deutsche Bestenliste im Marathon der Altersklasse W45 an und gehört aktuell zu den zwölf besten Frauen in Deutschland.
Schnellster LSFer in Bonn war Atiq Rafat der als 12. Mann in 2:43:56 (12. Ges./1. M40) im Ziel war. Sehr zufrieden waren auch Leonard Brenner mit einer neuen persönlichen Bestzeit (3.15:43) und Eva- Maria Gaszek, die nach 3:33:09 im Ziel war (1.W60).
Marathon in Leipzig
Beim Leipzig-Marathon vertraten Christoph Geitel und Sven Ahrens die Farben der Laufsportfreunde. Start und Ziel war jeweils am Stadion, der Kurs verlief südlich der Altstadt und streifte auch das Völkerschlachtdenkmal.
Entgegen des Vorhersagen war das Wetter zunächst noch gut, kam für die Beiden auf dem letzten Viertel der zweiten Runde der große Regen mit teils Wind und tiefen Pfützen. Gleichwohl freuten sie über die Plätze 3 und 4 in der M55. Sven schrieb: „Ich bin mit 3:16:51 und AK Pl. 4 hinter Christoph zufrieden. Mit dem überschaubaren Trainingseinsatz, der laufenden Nase und den Hausaufgaben hätte ich nicht ernsthaft was Besseres als rd. 3:25 erwartet.“
Der große Traditionslauf in Berlin
Der S25 Berlin (früher „Franzosenlauf“) ist Deutschland ältester City-Lauf – früher ein beliebtes Reiseziel des LSF – feierte sein 45. Jubiläum mit neuer Strecke. Die Strecke führte nicht wie üblich in die Berliner Mitte sondern zum Wannsee und den Grunewald. Höhepunkt: Der Zieleinlauf durchs Marathontor ins Olympia-Stadion. Hier waren Andreas Krämer und Dirk Keggenhoff am Start. Dirk war nach 2:11:55 im Ziel und schrieb: „Sportlich war ich auch sehr zufrieden, ein gleichmäßiges Rennen“. Andreas, der mit 2:05:25 immerhin den 3. Platz in der M70 belegte, war nicht ganz zufrieden. Er wäre gern etwas schneller gelaufen, aber manchmal hängt auch viel von der Tagesform ab.
3. Rureifeltrail
Robert Wieczorek, Jutta Gerber und Lutz Horster sind am 18.04.2026 sind den 3. Rureifeltrail 44 km gelaufen. Daniel Weppeler absolvierte die 77-km-Distanz. Jutta berichtete folgendes: „Nachdem wir im letzten Jahr den RET 22 mit 22km und 800HM gemacht haben und begeistert von der Strecke, der Organisation und der Location für Start und Ziel – Burg Nideggen- waren, hat Robert mich dazu überredet, in diesem Jahr mal die doppelte Distanz zu wagen – genau genommen sogar etwas mehr, weil die Strecke vom Veranstalter verlängert wurde, um einen zweiten Ultra anbieten zu können. Und es hat sich wieder absolut gelohnt! Die teils knackigen Anstiege waren gut verteilt; bei konsequentem Gehen bergauf gut machbar und nur halb so schlimm wie erwartet. Während des Laufs hatte man immer wieder schön Ausblicke, vor allem auf den Stausee von Obermaubach und die Felsformationen der Eifel. Dank einer von Daniel eigens für den RET entwickelten App https://gpxray.run konnte man sich den Lauf schon vorab strategisch einteilen und vor allem die Verpflegung sinnvoll planen.“
5.000 m auf der Bahn in Paderborn und 3.000 m in Berlin
Bei der Nacht der Bestzeiten Paderborn absolvierte Marie Sommer die 5000 m in 18:14:93 und wurde damit erste Frau. Noch viel wichtiger war Marie ihre Zeit, die eine neue Bestzeit darstellt. Sie nähert sich langsam der Marke von 17:59, weiß aber, dass dafür noch viel Training notwendig ist.
Maximillian Riep lief 3000 m beim Marzahner Läufercup Berlin in 10:32,35 und holte sich den Gesamtsieg. Maximilian ist kein klassischer Bahnläufer. Ihm sind dort die Strecken zu kurz, dennoch macht er ab und an einen kleinen Abstecher. Nach dem Lauf wusste er nicht genau, ob er mit der Zeit zufrieden oder nicht zufrieden sein sollte. In jedem Fall war es ein guter Saisoneinstieg auf der Bahn.








