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Bahnwettkämpfe

Auf dieser Seite gibt es ein paar hilfreiche Informationen zu Bahnwettkämpfen. Neben aktuellen Hinweisen zu den einzelnen Wettkämpfen gibt es hier auch einige Informationen zu den "Besonderheiten" solcher Veranstaltungen. Diese sind in der Regel deutlich anders organisiert als Straßenläufe, aber wenn man diese Besonderheiten kennt, ist es gar nicht so kompliziert. Auf einige relativ wichtige Tatsachen werde ich weiter unter eingehen, die ich euch bitte, zu beherzigen. Denn manchmal kann man darüber stolpern und dann ist die Anreise umsonst gewesen...

Folgende Bahnwettkämpfe mit für die Spiridon-Wertung nutzbaren Distanzen gibt es in den kommenden Wochen (in Klammern die dort angebotenen sonstigen Distanzen):

August 2017    
1. 800, 3.000 m Bergkamen-Oberaden
4. 1.500 m (400 m) Bergkamen-Oberaden
4. 1.500, 10.000 m (100, 400 m) Minden
8. (100, 200, 1.000 m) Bergkamen-Oberaden
24. 800, 3.000 m Bergisch Gladbach
25. 1.500, 3.000, 5.000 m Melle
26. Unser Verienssportfest!
800, 1.500, 3.000 m (3x 800 m, 3x 1.000 m)
Münster
31. 5.000 m (1.000 m) Bergisch Gladbach
September 2017    
2. 800 m (100, 200 m) Nordkirchen
2. Nur Senioren! (ab W/M30)
800, 3.000 m (100 m)
Herten
5. 800, 1.500, 3.000 m (100, 200 m) Dortmund
6. 800, 3.000, 5.000 m (200, 400 m) Werl
7. 1.500, 10.000 m Bergisch Gladbach
9. 800, 1.500 m (100, 200 m) Kamen
10. 800, 3.000 m (100, 200 m) Oelde
17. 800 m (100, 200, 400 m) Olfen
22. (3x 800 m, 3x 1.000 m) Oelde

Darüberhinaus findet man in der Termin- und Ergebnisdatenbank des FLVW viele weitere Veranstaltungshinweise.

Nun zu den Besonderheiten/Unterschieden zu einem Straßenlauf. Es wird der Eindruck entstehen, das es hier sehr viel reglementierter zu geht als man es von einem Straßenlauf gewohnt ist. Dieses hat aber ursächlich nichts mit "Bürokratismus" und "Regulierungswahn" zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend dem Umstand geschuldet, das es eine ganz andere Art der Durchführung ist. Im Gegensatz zu einer Straßenlauf-Veranstaltung mit vielleicht mal 5 Starts innerhalb von drei Stunden können bei einem Sportfest durchaus 30 Starts in der gleichen Zeit anstehen. Eine solche Veranstaltung kann man nur mit Regeln im Griff behalten, von denen alle profitieren, wenn alle sie beherzigen.

1.) die Anmeldung
Lest vor der Anmeldung unbedingt die Ausschreibung durch, wo ihr euch wie anmelden sollt/könnt/müsst! Oft geschieht dieses per Mail und nur selten per Online-Meldung auf der Veranstalter-Homepage. Mittlerweile wird aber immer häufiger die Voranmeldung per LADV gewünscht, diese kann und sollte nur über der Sportwart (M. Holtkötter) oder über mich (A. Fischer) erfolgen. Hintergrund ist die Tatsache, das die elektronischen Zeitmess-Systeme und die Veranstaltungs-Koordination eine andere Datenbasis benötigen als es bei Straßenläufen üblich ist. 
Oftmals ist eine Nachmeldung auch vor Ort möglich, nicht immer jedoch kann man diese Option auch ziehen. Bedingt durch die "Enge" auf einer Bahn und relativ straffer Zeitpläne für die Durchführung der Läufe kann eine Disziplin schon durch die Zahl der Voranmelder ausgebucht sein. 
Daher solltet ihr euch bei Interesse für einen Lauf unbedingt voranmelden!

2.) der Stellplatz
Oftmals findet ihr in den Ausschreibungen den Hinweis auf einen sogenannten Stellplatz. Dieses ist eine organisatorische Besonderheit der Bahnwettkämpfe, die auf die Tatsache zurückgeht, das ein Veranstalter die Teilnehmer pro Disziplin nach Leistungsniveau (Meldezeit des Athleten, siehe weiter unten) in die jeweiligen Läufe einteilen muß. Erst mit der Meldung am Stellplatz teilt ihr dem Veranstalter mit, das ihr auch wirklich antreten werdet und er euch bei der Laufeinteilung zu berücksichtigen hat. Die Voranmeldung ist daher eher eine "Interessensbekundung" und erleichtert die Planung, entscheidend für die Startberechtigung ist aber die Meldung am Stellplatz!
Gibt es einen Stellplatz, bekommt ihr mit der Abholung der Startunterlagen neben der Startnummer auch die Stellplatzkarte ausgehändigt. Diese Karte ist dann im Wettkampfbüro fristgerecht abzugeben (!in der Ausschreibung steht, bis wann vor dem Lauf dieses erfolgt sein muß!), dann steht eurem Start nichts mehr im Wege.

3.) Meldezeit des Athleten
Bei der Anmeldung wird oft gefordert, eine aktuelle Bestzeit in der gewünschten Disziplin anzugeben (maximal 2 Jahre zurück, mit Veranstaltungsort). Wenn man keine Meldezeit vorweisen kann (weil man noch nie die Disziplin gelaufen hat oder es einfach zu lange her ist), ist das nicht tragisch. Diese Zeit hat nur Auswirkung auf die Laufeinteilung und Startposition. Im Gegensatz zu Straßenwettkämpfen kann man sich nämlich den Startplatz nicht selber aussuchen! Die Startorganisatoren rufen die einzelnen Teilnehmer auf und positionieren sie an der Startlinie. Der beste Startplatz ist dabei die Innenseite und wird dem Athleten mit der schnellsten nachweisbaren Meldezeit zugeteilt. Je weiter man nach außen positioniert wird, desto ungünstiger ist es in der Startphase. Hat man keine Meldezeit oder gehört zu den "Langsamsten" des Laufes, kann es bei den Disziplinen ab 3000m auch passieren, das man in die zweite Reihe positioniert wird.

4.) Zeitplan und Pünktlichkeit
Mit der Ausschreibung wird immer auch ein Zeitplan veröffentlicht, wann welche Disziplin am jeweiligen Tag für welche Altersklasse gestartet wird. Dieser Zeitplan kann sich auf Basis der Voranmeldungen noch vor dem Veranstaltungstag ändern!! Man sollte also nach Ende der Anmeldefrist noch einmal den Zeitplan prüfen, ob es bei der ursprünglich geplanten Startzeit geblieben ist.
Dann ist zu beachten, das die ausgewiesene Startzeit immer nur für den ersten Lauf der Disziplin in der Altersklasse gilt. Je nach Niveau der Veranstaltung gibt es mehrere Läufe pro Disziplin und man kann dann auch schon mal im "letzten" Lauf landen (besonders, wenn man noch keine Meldezeit hat). Bei gut organisierten Sportfesten gibt es etwa 5-10min vor dieser Zeit die Starteinteilung am Startpunkt. Man sollte daher sein Aufwärmprogramm so gestalten, das man sich zu dieser Zeit dann auch am Start befindet.
Kein Veranstalter kann sein Sportfest so gut planen, das es nicht doch mal zu Verzögerungen kommt. Ist eine Disziplin aus dem Ruder gelaufen, heißt das aber nicht zwangsläufig, das sich alle nachfolgenden Läufe um genau diese Zeit verschieben. Manchmal wird die Zeit in der Organisation wieder aufgeholt, daher sollte man ein bischen die Ohren spitzen, wie es denn um die eigene Startzeit bestellt ist.


Ansprechpartner

 

Fachwart: Wettkampf
Michael Holtkötter
 

m.holtkoetter@lsf-muenster.de

Arne Fischer (Foto: M. Holtkötter)

Bahnwettkämpfe
Arne Fischer

a.fischer@lsf-muenster.de