02.01.2012
Digitalisierungsmarathon erfolgreich gefinisht!

Unser Verein schätzt sich glücklich, dass die Vereinszeitung ZWISCHENZEIT bereits 17 Monate nach Gründung des Vereins am 8. März 1988 im Oktober 1990 erstmals erschien und seither mit großer Pünktlichkeit und ohne Unterbrechung vier Mal im Jahr herausgegeben wird.
Anfangs war es ein reines Druckerzeugnis. An eine Präsentation im Internet dachte niemand, da es nicht einmal eine Internetseite des Vereins gab. Wenn man alle Exemplare sein Eigen nennen wollte, musste man sie sammeln. Obwohl es keine Erhebung dazu gibt, wird es nur wenigen vorbehalten sein, eine komplette Sammlung zu besitzen. Bislang fand man jede Ausgabe der ZWISCHENZEIT neben der Papierversion als PDF-Dokument auf der Homepage, allerdings mit der Einschränkung, dass die digitale Version erst ab der 1. Ausgabe des Jahres 2001 vorlag. Das war ein unbefriedigender Zustand, gewissermaßen nur die halbe Chronik des Vereins. In einem Digitalisierungsmarathon wurden nun alle davor erschienenen 42 Zwischenzeiten eingescannt und stehen jetzt als PDF-Version zur Verfügung.
Wandel der Sportmode
Darin zu schmökern, ist bestimmt nicht nur für die langjährigen Vereinsmitglieder ein Vergnügen. Auch wenn die ersten Ausgaben in der Druckqualität noch zu wünschen übrig lassen, so findet man schöne Geschichten und manchmal auch bekannte Gesichter. Mitunter benötigt man etwas Fantasie, um die Abgebildeten wieder zu erkennen. Wir werden eben alle älter. Und wer Gottfried Schäfers mit Haaren auf dem Kopf sehen möchte, der muss sich schon die ersten Ausgaben zu Gemüte ziehen. Wer sich für den Wandel der Sportmode und der Frisuren interessiert, wird ebenfalls fündig werden.
Mit ein wenig Wehmut muss man aber auch feststellen, dass einige Protagonisten der ersten Jahre aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in unserem Verein sind, sich aber mit ihnen schöne Erinnerungen verbinden. Das ist eben ein Stück Vereinsgeschichte und Vereinsleben.
Vereinszeitung kein Selbstläufer
Eine Vereinszeitung ist jedoch kein Selbstläufer. Dahinter steckt sehr, sehr viel ehrenamtliche Arbeit. Ein kleines Redaktionsteam kümmert sich um die Inhalte und die Erstellung der ZWISCHENZEIT. Die Personen in der Redaktion wechselten, wenn auch nicht häufig. Eine Ausnahme gibt es jedoch. Seit der ersten Ausgabe ist Marlies Sprenger, die Tochter unseres Vereinsgründers, Horst Helmerich, ohne Unterbrechung in der Redaktion der ZWISCHZEIT. Im August 1992 stieß Anne Holtkötter hinzu.
Das "Heftchen"
Die Mehrzahl der Vereinsmitglieder wird sich wohl kaum noch daran erinnern, dass unsere Vereinszeitschrift anfangs gar keinen Namen hatte. Sie „hieß“ einfach LSF und wenn man davon sprach, dann war es das „LSF-Heft“, „Heftchen“ oder „neues Heft“. Das genügte der Redaktion der ZWISCHENZEIT irgendwann nicht mehr, schließlich hat alles einen vernünftigen Namen. Im Winter 1995/96 wurde ein Aufruf gestartet und um Vorschläge für einen Namen gebeten. In der Februarausgabe 1996 wurde dann das Ergebnis verkündet. Die Redaktion fand, dass gerade das Wort ZWISCHENZEIT viele Assoziationen zulassen würde. Die ZWISCHENZEIT stehe für:
- die gestoppte Zwischenzeit
- die Zeit zwischen den Wettkämpfen
- die Zeit zwischen Training und Wettkampf
- die Zeit zwischen den Trainingseinheiten und nicht zuletzt
- die Zeit zwischen zwei Ausgaben der „Zwischenzeit“.
Digitales Zeitalter beginnt für die ZWISCHENZEIT
Das war nicht die einzige Revolution der Ausgabe Nr. 22 vom Februar 1996 im 6. Jahr des Bestehens. Ab dieser Ausgabe wurde die ZWISCHENZEIT digital am Computer erstellt. Bis zu diesem Zeitpunkt „bastelte“ die Redaktion ein Klebemanuskript. Mit der Gestaltung der ZWISCHENZEIT hielt das Programm PageMaker Einzug und wurde später durch InDesign ersetzt.
Die inhaltlichen Aufgaben der Redaktion mussten allerdings neu definiert werden. Am Klebemanuskript konnten und mussten viele Hände helfen. Copy und Paste hatte in der Zeit computerlosen Zeit eben eine andere Bedeutung. Eine Arbeitsteilung an Tastatur und Maus funktionierte nicht.
Seit mehr als 15 Jahren trägt das Layout nun die Handschrift von Anne. Bei ihr läuft die Mehrzahl der „Redaktionsfäden“ zusammen. Sie feilt ständig an der Gestaltung der Seiten und macht sich Gedanken zum Inhalt. Inzwischen darf man mit Stolz behaupten, dass die ZWISCHENZEIT eine semiprofessionelle Qualität erreicht hat. Der Leserkreis geht deutlich über den Mitgliederkreis hinaus. Seit der 1. Nummer des Jahres 2011 gibt es eine weitere Neuerung. Die ZWISCHENZEIT wird komplett in Farbe gedruckt.
Übrigens gibt die ZWISCHENZEIT auch einen Hinweis darauf, seit wann unser Verein eine Interpräsenz besitzt. In der Augustausgabe den Jahres 1997 wird erstmals darauf verwiesen. Unsere Adresse lautete damals: http://home.muenster.net/~lsf-ms Probiert doch mal aus, was passiert, wenn ihr diese Adresse eingebt.
Übrigens, wenn man die redaktionelle Arbeit (30 bis 40 Stunden), die in jeder Ausgabe steckt, nicht mitrechnet und sich auf die reinen Druckkosten beschränkt, dann trägt sich jedes „Heftchen“ durch die Inserate selbst.
Das Archiv der ZWISCHENZEIT findet man /hier/.



