
Steffen hatte sich trotz seiner Verletzung zu Beginn des Jahres vorgenommen, seine im letzten Jahr aufgestelle Bestzeit um 5 Minuten auf 2:30 zu toppen. Obwohl er dieses Jahr das ganze Rennen alleine bestreiten musste, konnte er sich am Ende über eine überragende 2:32:54 freuen. Dies dürfte, man darf mich korrigieren, auch LSF-Rekord darstellen!
Jana Hempelmann hat sich das Rennen hervorragend eingeteilt. Den Halbmarathon mit 1:36 angegangen konnte sie sich in der zweiten Hälfte um mehr als zwei Minuten steigern. Am Ende stand eine tolle 3:11:15 und damit der 8. Gesamtrang.
Und noch mehr Bestzeiten fielen. Ein Teamwork bildeten Marco Hampel und Reinhard Schröder (Foto). Auch die beiden gingen die erste Hälfte defensiver an und steigerten sich dann noch mal auf dem zweiten Teil. Lohn war eine Leistungssteigerung um mehr als 5 Minuten und Zeiten im Bereich 2:52, zudem der Altersklassensieg für Reinhard. Wir dürfen uns überraschen lassen, womit sich Reinhard in den Deutschen Ranglisten damit platzieren wird.

Immer hart an der 3-Stundengruppe, die von Markus und Björn gezogen wurde, blieben Reinhard Zumdick und Sven Penaat (Foto). Als es in Gievenbeck nicht ganz rund lief, bissen sie auf die Zähne und kämpften sich wieder heran. Für Sven blieb die Uhr zum ersten Mal in seiner Karriere unter 3 Stunden stehen, Reinhard verbesserte seine Zeit aus Berlin noch einmal.
Weitere tolle Zeiten holten neben vielen anderen Bernd Huesker, der mit 3:06 ganz hervorragend lief und damit Sieger der M60 wurde, sowie Verena Draude, die erstmals unter 3:30 blieb und damit siebte ihrer Altersklasse wurde. Kurz dahinter folgte Maria Feyerabend, die in 3:27:16 die W55 für sich entschied.
Leider lief es nicht für alle rund. Sarah Senske, die durchaus mit Chancen auf eine vordere Platzierung ins Rennen gegangen war, musste mit Kreislaufproblemen aufgegben. Achim Aretz lag bei Kilometer 30 noch auf Kurs unter 2:50, bis der Mann mit dem Hammer zuschlug. Er kämpfte sich tapfer durch, wenn auch der zweite Halbmarathon fast eine Stunde länger dauerte als der erste.
Insgesamt waren wieder ca. 80 Laufsportfreunde beim Marathon aktiv und machen diesen Wettbewerb zu einer der größten LSF-Veranstaltungen des Jahres.

Bei den Staffeln verteidigten die LSF-Frauen um Anne Holtkötter zum wiederholten Mal ihren Titel, diesmal in veränderter Aufstellung. Neben der Staffelmarathonerfahrenen Sabine Knothe war zum ersten mal Lisa Schmiedeshoff dabei. Und wir freuen uns auch sehr, dass Katharina Hauermann (Foto) nach der Babypause wieder den Weg zum Laufen gefunden hat.
Abschließend ein Dank an die vielen Helfer des LSF, die vor, während und nach dem Lauf viel Freizeit investiert haben, z.B. beim Tüten packen oder an den Getränkeständen. Ohne Euch wäre so ein Marathon gar nicht möglich.



